„Regionale Allianzen“ für starke Dresdner Handwerksbetriebe!


Die Kreishandwerkschaft Dresden initiiert im Rahmen des Projektes „Regionale Allianzen“ die Versorgung und Ausstattung der Großveranstaltung „33. Evangelischer Kirchentag“ durch regionale Handwerksbetriebe  

 

Die Voraussetzungen für die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe in und um Dresden sind nach wie vor gut, regionale Handwerksbetriebe sind vor allem im Dresdner Umland noch zahlreich vorhanden, Regionalinitiativen sind in den verschiedenen Themenfeldern der Regionalbewegung aktiv.  

 

Als problematisch erwies sich jedoch die kaum existierende Vernetzung der einzelnen Betriebe und Innungen vor allem auch mit bestehenden Initiativen im Bereich der regionalen Nahversorgung. Nur mäßig funktionierende Stadt-Land-Beziehungen führen darüber hinaus immer noch dazu, dass die vorhandenen Potenziale für eine lebendige Nahversorgung zu wenig genutzt werden. Um gemeinsam die Stärken des regionalen Handwerks, ganz gleich ob im Lebensmittelbereich oder in anderen Gewerken, nach außen zu kommunizieren, muss eine Plattform für die Vernetzung geschaffen werden. Hand in Hand für eine starke Dresdener Nahversorgung heißt die Devise.  

 

Die Kreishandwerkerschaft Dresden betreut im Raum Dresden über 6000 Handwerksbetriebe, die zum größten Teil regional tätig sind. Als Partner im Projekt „Regionale Allianzen“ arbeitet die Kreishandwerkerschaft nun verstärkt an der Vernetzung dieser regionalen Handwerksbetriebe, -innungen und Initiativen, um eine regionale Kreislaufwirtschaft lebendig, fruchtbar und gewinnbringend sowohl für die Stadt als auch für das Umland zu gestalten.  

 

Einen ersten großen Erfolg stellt die auf Initiative der Kreishandwerkerschaft Dresden hin gestartete Kooperation mit dem 33. Evangelischen Kirchentag dar. Im Juni 2011 wird Dresden Schauplatz einer der bedeutendsten deutschen Kirchenveranstaltungen, die bis zu 100 000 Gäste anlocken wird. Eine hervorragende Chance für die Stärken der Region zu werben. Ziel der Kreishandwerkerschaft ist es, die Versorgung des Kirchentages soweit wie nur möglich in die Hände regionaler Betriebe, d.h. in die Hände der Wirtschaftskraft vor Ort zu legen.  

 

Im Bereich der Backwaren-Versorgung haben die Bemühungen bereits zu einem hervorragenden Ergebnis, einer Allianz zwischen dem Bäckergewerk und dem Evangelischen Kirchentag, geführt. Die Organisatoren des Evangelischen Kirchentages verpflichten sich demnach, die Versorgung des Kirchentages mit Backwaren nicht durch eine Großbäckerei, sondern durch diverse Handwerksbäcker vor Ort sicherzustellen. Und dies soll kein Einzelbeispiel bleiben. Momentan werden durch die Kreishandwerkerschaft Kooperationen mit weiteren Gewerken, wie zum Beispiel den Fleischern, Konditoren, den Tischlern und dem Zweirad- und Elektrohandwerk und dem Kirchentag angeregt.  

 

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass Impulse, die durch derartige Großveranstaltungen einen wichtigen Bestandteil der Bürgerbewusstseinsbildung für regionales Wirtschaften und Konsumieren darstellt und damit einen dauerhaften Anschub für die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe leisten kann.      

 

 

Kontakt:

Dr. Ralf Peuker

Kreishandwerkerschaft Dresden

T: 0351-285920

E: info(at)handwerk-dresden.de